• FC53 Fast Cruiser

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  • FC53 Fast Cruiser by Knierim Yachtbau

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  • FC53 #2 Probesegeln

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  • FC53 Fast Cruiser KIWI SPIRIT II
  • FC53 Fast Cruiser KIWI SPIRIT II
  • FC53 Fast Cruiser KIWI SPIRIT II
  • Steffen Müller, Catherine und Stanley Paris, Gunnar Knierim bei der Taufe der KIWI SPIRIT II
  • Stanley Paris (re.) bedankt sich bei Knierim-Projektleiter Jens Langwasser (li.)
  • Stanley Paris blickt stolz und glücklich auf seine KIWI SPIRIT II
  • FC53 #2 - Pures Segelvergnügen
  • FC53 #2 - erstes Probesegeln vor Kiels Kreuzfahrtterminal
  • FC53 #2 - auf der Kieler Innenförde
  • FC53 Fast Cruiser im Kran beim ersten Zuwasserlassen
  • FC53 #2 - Ab ins Nass
  • FC53 #2 - erstmals im Wasser
  • FC53 #2 - großes Cockpit, sehr funktionell ausgestattet

FC53 #2 auf den Namen KIWI SPIRIT II getauft

Catherine und Stanley Paris bei der Taufe ihrer KIWI SPIRIT IIMit dem Wunsch, dass das Boot ihr ihren Ehemann stets wohlbehalten zurückbringen möge, taufte Catherine Paris, Ehefrau des Eigners Stanley Paris, die Baunummer 2 des FC53 Fast Cruisers am 12. April 2017 auf den Namen KIWI SPIRIT II.

Die Taufpatin war mit der Schwester des Eigners eigens für die Taufe aus Florida angereist und trotz des Nieselregens strahlten Stanley und Catherine Paris stolz und glücklich. Bei der anschließenden Tauffeier betonte Stanley Paris seine Zufriedenheit mit der Werft und dankte allen Mitarbeitern für ihr Engagement.

Genau wie Stanley Paris ist auch Designer David de Prémorel vom verantwortlichen Designbüro finot-conq sicher, dass das Boot genau das richtige für eine Solo-Weltumsegelung ist. Der breite flache Rumpf mit der Doppelruderanlage sorgen dafür, dass die Yacht wie auf Schienen läuft und selbst wenn nicht die größtmögliche Segelfläche gefahren wird, nutzt die FC53 bereits ihr enormes Geschwindigkeitspotenzial. Damit sehen beide gute Chancen für die Einstellung der anvisierten Rekorde.

Erste Probefahrt der FC53 #2

Bei typischem Aprilwetter mit noch winterlichen Temperaturen, böigen Winden aus West und einzelnen Schauern absolvierte die zweite bei Knierim gebaute FC53 am 11. April 2017 erfolgreich ihre erste Testfahrt auf der Kieler Förde.

Als erstes musste sich der Motor beweisen, der das 17 m lange Boot von der Knierim-Werft die eine Seemeile zu den Holtenauer Schleusen brachte. Alles lief einwandfrei und selbst das Schleusen dauerte nicht lange.

Auf der Förde wurde es dann ernst für Rigg und Segel, zunächst nur unter Großsegel, dann kam das Stagsegel hinzu und so ging es auf einen langen Reachgang in die Innenförde, auf dem die FC53 ihre Stärken deutlich machte. Vor der Reventloubrücke wurde gewendet und es ging höher am Wind zurück in die Außenförde. Auch dies war eine schnelle Reise - wie von einem Fast Cruiser nicht anders zu erwarten.

Vor Schilksee wurden in erster Linie die Segel getestet. Das Großsegel wurde Reff für Reff verkleinert und wieder ausgerefft. Bei 17 bis 27 Knoten Wind blieben die großen Vorsegel und der Gennaker im Segelsack. Später kam kurz der Code Zero zum Einsatz. Auch hier passte alles wie geplant und das gut durchdachte Deckslayout macht die Segelmanöver einfach.

An diesem kalten Apriltag war die feste Überdachung des Niedergangs und des vorderen Cockpits sehr willkommen, bietet es doch guten Schutz vor kaltem Wind, Regen und Spritzwasser. Auf dem Dach dieses „Hard Dodgers“ sind vier Solarpaneele installiert, die neben den vier Hydrogeneratoren und der Brennstoffzelle für eine ausreichende Energieversorgung auf See sorgen werden.

Nach fünf Stunden machte die FC53 wieder bei Knierim fest. Während sich der Eigner nach dem Törn mit einem zufriedenen Lächeln eine kleine Kaffeepause gönnte, gehen an Bord bereits die Arbeiten für die endgültige Fertigstellung weiter.

 

Ab ins Nass - FC53 #2 geht erstmals zu Wasser

FC53 #2 erstmals aufgeriggt im WasserAls die Baunummer 2 des FC53 Fast Cruisers am Samstag, 25.03.2017 erstmals ins Wasser ging, war es am frühen Morgen zwar noch kalt am Nord-Ostsee-Kanal in Kiel, aber die Sonne strahlte mit dem Eigner um die Wette. „I already fall in love with her“, erklärte Stanley Paris, dem die Vorfreude auf sein neues Boot deutlich anzusehen war.

Kaum war die Yacht mit dem markanten Kiwi auf der Seite im Wasser, wurde der Mast gestellt, der Baum angebaut und die feste Haube über dem Niedergang „anprobiert“. Alle vorgesehenen Tests liefen problemlos und schneller als geplant, so dass das Boot noch am selben Tag wieder in die Halle gebracht werden konnte.

Die Endfertigung läuft nun weiter auf Hochtouren, denn der Zeitplan ist eng gesteckt. Nach den im April angesetzten Probefahrten auf der Ostsee, geht es zunächst nach Brest in Frankreich und von dort über den Atlantik nach Newport, Rhode Island - alles auf eigenem Kiel. Als erste Regatta steht das Bermuda One-Two Yacht Race auf dem Programm, deren erster Teil von Newport nach Bermuda einhand gesegelt wird und am 2. Juni 2017 startet. Zurück nach Newport geht es dann „double-handed“, Start hierfür ist der 15. Juni 2017.

FC53 bei Knierim in Bau

Der Auftraggeber des FC53 Fast Cruisers mit der Baunummer 2 hat Großes vor mit der von Finot-Conq gezeichneten 53-Fuß langen Kohlefaser-Yacht: den dritten Rekordversuch einer Solo-Weltumsegelung in seiner Altersklasse. Immerhin hat der in den USA lebende Neuseeländer bereits die 70 weit überschritten.

Die Erfahrungen des französischen Designbüros, seine eigenen mit dem Vorgängerboot und die herausragende Qualität der Knierim-Yachten, die bereits härteste Bedingungen im weltweiten Regattaeinsatz bestens gemeistert haben, sind optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts.

Die FC53 wird hinsichtlich der Ausstattung sehr funktionell und eher minimalistisch und erinnert damit an die IMOCA 60 Racer, auf denen das Design der FC53 basiert.

Was bei diesem Boot zählt, ist einzig die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Yacht und natürlich die Einhand-Tauglichkeit. Sie muss in allen Wetter- und Seegangsbedingungen gut zu kontrollieren sein und trotz Leichtigkeit eine hohe Stabilität aufweisen.

Der Rumpf der Baunummer 2 wurde Mitte September 2016 entformt und jetzt ist der Ausbau in vollem Gang. Die Auslieferung ist im Frühjahr 2017 geplant.